Die Ombudsstelle

... ist Ansprechpartner

für ratsuchende Personen, die sich an sie wenden

... geht Hinweisen nach

zu psychischen, physischen, sexuellen Grenzüberschreitungen

... zeigt Möglichkeiten auf

zum weiteren Vorgehen gemäß der Verfahrensweise in ihrer Richtlinie

... gibt Auskunft

über Beratungseinrichtungen und weist auf entsprechende Behörden und Meldepflichten hin

Ombudsmann und Seelsorgerin

Ein eingetragener Mediator und eine Seelsorgerin stehen als Erstansprechpersonen mit langjähriger Erfahrung zur Verfügung. Vertraulich und auf Wunsch auch anonym.

Unterstützung, Rat und Hilfe bei Missbrauchsfällen.
Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
FKÖ-Mitglieder, GottesdienstbesucherInnen, Außenstehende.

Unterstützung, Rat und Hilfe bei Missbrauchsfällen

Bei welchen Vorfällen hilft die Ombudsstelle?

Rede mit uns! Kostenlos!

Wie wird geholfen?


Die Ombudsstelle berät und unterstützt, wenn du

- im Wirkungsbereich einer FKÖ-Gemeinde
- eines mit der FKÖ verbundenen Werks
- im Verantwortungsbereich angestellter oder ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen

Missbrauch vermutest, wahrnimmst oder davon betroffen bist,
unabhängig von der Art und Ausprägung.

1 →

Erstgespräch

Du wendest dich in einer sehr schwierigen und schmerzlichen Situation an uns. Das erfordert viel Mut und Überwindung. Deshalb hören wir dir aufmerksam zu und vermitteln Ruhe. Ohne dein Einverständnis geben wir keine Informationen weiter oder setzen gar irgendwelche Schritte.

2 →

Fallaufnahme
Wenn du die Unterstützung der Ombudsstelle in Anspruch nehmen möchtest, analysieren wir mit dir telefonisch oder online die Situation. Auf Wunsch kannst du auch gerne unsere anonyme Gratis-App für die Fallbeschreibung verwenden und uns das Ergebnis zukommen lassen.

3 →

Kontakt mit Gemeindeleitung /-bund

Wenn du uns dazu beauftragst, sprechen wir mit der Gemeindeleitung. Falls die Gemeindeleitung betroffen sein sollte, wenden wir uns an die Leitung des betreffenden Gemeindebundes.

4 →

Beratung der Gemeindeleitung bzw. des Gemeindebundes

Die verantwortliche (nicht involvierte) Leitungsperson wird von uns informiert und beraten. Falls eine Straftat vorliegt, muss die Leitung die Kinder- und Jugendhilfe und/oder die Strafverfolgungsbehörden (Polizei, Staatsanwaltschaft) informieren. Dies ist auch notwendig, wenn die Eltern bzw. Sorgeberechtigten im Verdacht stehen.

5 →

Einschaltung der Behörden
Vor Einschaltung der Behörden klären wir jedenfalls, wie du zu einer strafrechtlichen Verfolgung der verdächtigen Person stehst und ob du in der Lage bist, mit den Belastungen eines Strafverfahrens umzugehen.

Dieses Gespräch führt eine unabhängige, qualifizierte Fachkraft (z.B. Psychologin, Kinder- und Jugendhilfe), bei Minderjährigen mit Anwesenheit der (nicht involvierten) Erziehungsberechtigten.

6

Vermittlung von Therapie
Wir raten dir dringend, seelsorgerliche bzw. psychologische Begleitung in Anspruch zu nehmen. Auf Wunsch stellen wir den entsprechenden Kontakt zu einem/r kompetenten Seelsorger/in bzw. Psychologen/in her.

Abgrenzung

Es ist NICHT Aufgabe der Ombudsstelle, ermittelnd tätig oder therapeutisch aktiv zu werden, Betroffene zu betreuen oder Täter zu beraten. Für die Fachberatung und die Arbeit mit Betroffenen gibt es entsprechende Beratungseinrichtungen.

Online-Formular wird hier erscheinen